Montag, 11. Dezember 2017

radio mystery


Die Aussendung auf 4625 kHz "the buzzer" genannt, habe ich im Speicher meines treuen Sendeempfängers TS 850S. Jedesmal wenn ich reinhöre stellt sich dieselbe Empfindung ein: 
Auf der einen Seite fühle ich mich durch seine Aussendung irgendwie beruhigt, weil er wie eh und je in seinem (und meinem) Leben vor sich hin brummt, auf der anderen Seite fühle ich mich mit einem Mysterium verbunden und frage mich jedesmal was das Signal wohl zu bedeuten hat.

Jeder der die Kurzwellenbänder am Empfänger rauf und runter kurbelt stößt immer mal wieder auf eigenartige Signale. Meiner Beobachtung nach werden auch die Amateurfunkbänder benutzt um darin Botschaften zu übermitteln die nicht an Hobby-Funker gerichtet sind. Dadurch, dass darauf immer mehr oder weniger Betrieb herrscht, lassen sich Signale die den üblicherweise verwendeten ähnlich sind, gut verstecken.

Passives Horn für i-Phone 5 aus Pappe

Vor längerer Zeit habe ich dieses passive Horn aus Karton für mein i-Phone gebastelt um die Musik daraus mit mehr "Wums" hören zu können. Dazu wurde es an der vorgesehenen Stelle in das Horn gesteckt.

 

Montag, 4. Dezember 2017

Interessante Frage



Neulich wurde ich mit der Frage konfrontiert, ob sich die Energie von zwei identischen UKW Radio-Aussendungen, die gleichzeitig (synchron) auf der selben Frequenz senden in der Luft addieren und somit deren Feldstärke insgesamt zunimmt. 

In Bozen sendet nämlich ein Privatradio sein Programm auf derselben Frequenz von zwei unterschiedlichen Standorten aus in den selben Versorgungsbereich. Seine Sender sind dabei GPS-synchronisiert. 

Dazu habe ich folgende Rechnung aufgestellt:

Angenommen ich habe zwei Aussendungen auf der selben Frequenz und in gleicher Phasenlage (theoretisch), das erste Signal messe ich auf dem Spektrumanalyzer mit 60 dBµV und das zweite mit 50 dBµV (an 50 Ohm), dann rechne ich den K-Faktor dazu (z.B. 15) und komme dann auf die Feldstärken 75 dBµV/m b.z.w. 65 dBµV/m diese rechne ich auf die Feldstärken 5,62 µV/m b.z.w. 1,78 µV/m um. Diese zwei Spannungen addiere ich und komme so auf eine Feldstärke von 7,4 µV/m respektive 77,38 dBµV/m, von diesen ziehe ich wieder den K-Faktor ab (15) und komme so auf 62,38 dBµV am 50 Ohm. Somit messe ich eine Signalerhöhung von 2,38 dB durch das vorhandensein des zweiten Signals.



Beim Verhältnis 60 dBµV zu 60 dBµV an 50 Ohm habe ich eine Signalerhöhung von 6 dB (doppelte Leistung 3 dB -> doppelte Spannung 6dB) – sollte stimmen!

Montag, 27. November 2017

2200 m.B. & 630 m.B. WSPR mit Aktivantenne

Hier im Bild die Ausbeute von ein paar Stunden WSPR-Empfang auf dem 2200 und 630 meter Band mit der 15cm kurzen Aktivantenne. Wäre ich in einer Störungsfreien Umgebung gewesen, hätte ich sicher noch mehr Stationen empfangen.

630 m.B.


2200 m.B.

Aktivantenne Mini-Whip

Vorletzte Woche habe ich mir eine Aktivantenne nach dem Bauvorschlag von PA0RDT gebaut, über die man im www unter dem Suchbegriff "Mini Whip" viele Informationen findet.

Die Empfangsleitungen dieser mini-Antenne sind außerordentlich. Vor allem im LW- und MW-Bereich kann ich damit auch tagsüber Rundfunkstationen aus ganz Europa hören.
In einer Störungsfreien, ländlichen Umgebung sind die empfangenen Signale von bestechender Klarheit.



Bei meinem QTH, in der Stadt, ist der die Antenne umgebende (elektrische) Störnebel leider so, dass ihre Leistung nicht voll zur Geltung kommt.

Mittwoch, 22. November 2017

Der letzte Mittelwellenmast in Südtirol

Nachdem vor kurzem der Mittelwellensendemast in Brixen abgetragen wurde verbleibt als letzter in Südtirol der, nicht aktive, Mittelwellensendemast in Bruneck/Dietenheim.

Der ehemalige Mittelwellensendemast in Brixen hatte eine außergewöhnliche Form. Er war "top loadet" um bei relativ geringer Höhe einen besseren Wirkungsgrad zu erzielen.

Das ist der letzte noch übrig gebliebene Mittelwellen-Sendemast in Südtirol.
 

Mittwoch, 15. November 2017

OPERA 8 auf Mittelwelle 630 Meter

Bisher hatte ich auf dem 630 m.B. bescheidene Erfolge im Empfang von WSPR-, CW-, und Bakensignalen. 
Heute Morgen - endlich - der erste Erfolg auch beim senden. PA0RDT konnte mein Signal in 792 km Entfernung aufnehmen. Es freut mich sehr, dass es sich dabei ausgerechnet um den Entwickler der bekannten "Mini Whip" - Aktivantenne handelt! 
Zum Senden benutze ich einen "Ultimate 3S" von G0UPL in den Betriebsarten CW/Feld Hell/QRSS und Opera 8 mit einer nachgeschalteten 20W Endstufe. Die verwendete Sendeantenne beschreibe ich in einem folgenden Post.




Dietrich Drahtlos:
Neue Ideen kommen und gehn,
doch will man gern ein Ergebnis sehn.

Dienstag, 14. November 2017

Alles über einen Kamm geschert

Seit einiger Zeit trieb mich die Frage um, ob die über meine Kurzwellenantenne (Vertikalstrahler 7,5m mit Verlängerungsspule) empfangene Duchschnittsleistung aller Signale am Tag oder in der Nacht größer ist. Unter Tags sind die oberen KW-Bänder offen, in der Nacht dafür die LW und MW Bänder.
Um diese Frage zu beantworten habe ich einen Breitbandverstärker an die Antenne angeschlossen, dessen Ausgang über eine Diode gleichgerichtet und anschließend dem "Line IN" - der PC-Soundkarte zugeführt.

Natürlich ist das kein Versuchsaufbau der wissenschaftlichen Kriterien standhält, aber über den Daumen gepeilt passt das so.

Hier das Messergebniss:

 X-Achse: Zeit (UTC) / Y-Achse: Spannung (ohne Einheit)


Die "rechteckigen" Signale sind durch die PC-Ausstrahlung entstanden, die zurück gegangen sind, sobald der PC in den Ruhemodus wechselte.

Die starken Signalamplituden gegen 19 Uhr UTC sind durch (elektrostatisch geladene) Regentropfen und ein fernes Gewitter entstanden. Da sich die Ladungen mit der Zeit ausgleichen geht auch die gemessene Spannung zurück.

Die Eingangsfrage konnte ich mir auch beantworten: 

Die empfangene Durchschnittsleistung ist in der Nacht größer.

Hier das Messergebniss mit dem höchsten Y-Achse-Messwert als Bezug:


Zur Messung verwendete ich das sehr gut gemachte Programm "Radio-SkyPipe" in der Freeware-Version.

Sonntag, 12. November 2017

Google translator - Stilblüte

Ein Schinken-Verstärker würde mich schon interessieren, aber einer mit Tuberkuloseinfektion wohl eher nicht...